Sophie wuchs im Waisenhaus auf und wurde mit sechs Jahren von der wohlhabenden Familie Johnson adoptiert. Zwölf glückliche Jahre lang genoss sie die Liebe ihrer Adoptiveltern und drei älteren Brüder. Doch als Camille, die leibliche Tochter, zurückkehrte, wurde Sophie vom geliebten Mittelpunkt zur verletzten Außenseiterin. Camille intrigierte und hängte Sophie Taten an, während die Familie gezielt wegsah. Diese ständige Kälte brach Sophies Herz. Sie wurde die erste Freiwillige für das seit fünf Jahren geplante Schlafprojekt ihres Bruders, um die Güte der Adoptiveltern mit diesem Experiment zurückzuzahlen. An ihrem 18. Geburtstag brach sie den Kontakt ab zu ihrer Familie, betrat allein die Schlafkapsel und spendete ihrem blinden zweiten Bruder ihre Hornhaut. Als sie nach 30 Jahren erwachte, war ihre Familie gealtert, doch sie hatte jede Erinnerung an sie verloren. Was bleibt, ist eine tragische familiäre Zuneigung als ewiges Bedauern in den Weiten der Zeit.